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Der Hl. Pio hat uns die Liebe Gottes offenbart
Jesus hat sich im Laufe der Jahrhunderte stets durch seine Heiligen offenbart. Sie haben seine Gegenwart in der Welt durch ihre Taten und oft durch aussergewöhnliche Zeichen, wie die Wunder, gezeigt. In dieser unserer Zeit hat sich Jesus selbst als der Gekreuzigte für das Heil der Welt durch die Wundmale des Hl. Pio offenbart. Es waren 50 Jahre der Wundmale, 50 Jahre auf dem Kreuz in Gegenwart der ganzen Welt. „Gott kann alles in einer Kreatur verwerfen, aber den Wunsch, ihn zu lieben, kann Gott nie verwerfen“. Die Sendung, der Welt die rettende Liebe Gottes zu offenbaren, unterscheidet den Hl. Pio von den anderen Heiligen. Die Ebene seiner Personalität ist aussergewöhnlich hoch, denn Jesus selbst hat in der Person des Hl. Pio der Welt seine Passion, seinen Tod und Auferstehung gezeigt. „Gott ist nicht dort, wo nicht sein Wunsch seiner Liebe ist“. Die Welt fühlt kein Bedürfnis, Gott zu lieben. Viele Christen haben vergessen, dass Jesus sein Leben für uns gegeben hat und Gott, welcher niemanden vergessen hat, hat den Hl. Pio gesandt, damit alle sehen, mit welcher Liebe er uns geliebt hat. Viele von uns, als wir bei ihm waren, sahen klar, dass dieser demütige und stille Pater, nicht er selber war, er war Jesus. Einige haben auch erzählt, dass sie anstelle von Pater Pio, Jesus gesehen haben. Der Hl. Pio wurde gesandt, um den Armen die rettende Liebe Jesu zu verkündigen, welcher, im Geheimnis seiner Auferstehung, ihn mit sich vereinigt hat in seinem Werk der Rettung der Sünder. Er erinnert alle Sünder daran, dass das Reich Gottes in unsere Geschichte eingetreten ist.
Der Hl. Pio hat in seiner Heiligkeit alle Aspekte der Sendung Jesu vereint.
a) Er lebte und arbeitete sehr viel, ohne zu essen und zu schlafen. Die Eucharistie schenkte auch seinem Leib das Leben. Damit hat er bezeugt, dass ein anderes Leben, als nur das materielle der Welt, existiert.
b) Er hat unzählig viele geführt, den Weg Gottes wiederzufinden, indem er so die grundlegenden Charakteristiken der Personalität Jesu bezeugt hat: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“.
c) Er hat uns Gott kennenlernen lassen, den guten und barmherzigen Vater, denn wer den Sohn sieht, sieht den Vater. Es war nicht möglich, den Hl. Pio von Jesus zu trennen. In seiner Nähe fühlte man die Gegenwart Jesu und seines Vaters. In der Beichte zum Beispiel, sah man klar den Schmerz Gottes für unsere Sünden und seinen Wunsch, uns zu retten.
d) Im Hl. Pio verwirklicht sich für uns die Offenbarung Gottes. Wer die Erfahrung der Beichte bei Padre Pio gemacht hat, hatte die Freude, in seinem Geist klar zu spüren, dass Gott selbst sich mit ihm versöhnt, oder er hat einen grossen Schmerz gespürt, dass ihn Gott verstossen hat, dies gemäss der fehlenden ernsthaften Reue. Darüber hat nie jemand gezweifelt, niemand konnte darüber zweifeln.
e) Die von Jesus verkündete Seligpreisung erlangt die entsprechende Bedeutung: Selig die Augen, welche das sehen, was ihr seht. Viele von uns können mit dem Hl. Johannes sprechen: Das, was wir gesehen und gehört haben, was wir betrachtet haben und was unsere Hände angefasst haben, das verkündigen wir, damit auch ihr glaubt, dass der Hl. Pio all jenen die väterliche und barmherzige Liebe Gottes offenbart hat, welche Verzeihung und Hoffnung nötig haben.
Don Vincenzo Carone (Koord. Servi della Sofferenza)
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