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Ein Glaube, der die menschliche Kraft überragt
Der Heilige Pio war sich seines Glaubens an Jesus bewusst. „Es möge an mir geschehen, so wie es Gott vorgesehen hat, ich werde auf jeden Fall immer auf Ihn hoffen und meine Stimme wird sich immer kräftiger an Ihn wenden“. Dies war sein Gebet: auch wenn Du mich tötest, werde ich immer auf Dich hoffen. Der Glaube, den Jesus von ihm verlangte, überragt alle Kräfte der menschlichen Natur. Sein ganzes Leben war eine große Glaubensprüfung: Ich fühle, dass mich alle Kraft verlässt, es erscheint mir, dass ich vom Wasser der Qual erstickt werde. Ich bin an den Punkt angelangt, dass ich (von den Teufeln) zerdrückt werde, ich bin ein Nichts geworden. Mir scheint, dass gerade ich der Verlierer bin. Satan ist für mich wie ein mächtiger Feind. Er überfällt mich, umzingelt mich, er quält mich von allen Seiten. Seine boshaften Künste versetzen mich in Schrecken. Allein durch Jesus erhoffe ich die Gnade, immer als Gewinner und niemals als Verlierer herauszukommen. Sein Glaube bezieht sich ausschließlich auf Jesus, so geht er über die Sinne und die menschlichen Erfahrungen hinaus. Durch den Glauben hat der Heilige Pio den rettenden Wert des menschlichen Leidens verstanden und hat seinen Platz in der universalen Sendung der Kirche erkannt. „Es gibt Momente, an welchen ich von gewaltigen Versuchungen gegen den Glauben überfallen werde … die Versuchung, die sich in den Gedanken festhält, führt mir die Sünde nicht nur als etwas Gleichgültiges, sondern sogar als etwas Angenehmes vor. Von hier stammen all jene Gedanken der Entmutigung, des Misstrauens, der Verzweiflung und sogar Gedanken der Gotteslästerung. Ich erschrecke angesichts eines solchen Kampfes, ich zittere und übe Gewalt an mir. Und ich bin mir sicher, dass ich, - durch die Gnade Gottes -, nicht falle.“ Jesus hat den Glauben des Heiligen Pio zu jenen Dingen gelenkt, “was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben” (1 Kor 2, 9). Wir können uns vorstellen, dass der Heilige Pio nur selten die geheimnisvollen und unsichtbaren Wirklichkeiten, welche die Kirche als mystische Phänomene bezeichnet, genossen hat. Er meditierte die übernatürlichen Wirklichkeiten, während er gegen die gewaltigen Glaubensversuchungen kämpfte und jeden Tag inmitten der Qualen des Kalvarienberges blieb. Die Liebe Gottes, die in seiner Seele wie ein geistliches Feuer brannte, bestärkte nur sein “ich bin sicher, dass ich nicht falle” aber erfüllte ihn nicht mit einer fröhlichen und verzückten Betrachtung der geheimnisvollen und unsichtbaren Wirklichkeiten. Es ist nicht schwierig, den Grund dafür zu erraten: Zusammen mit dem Glauben verlangt Jesus von ihm, Ihn durch das Opfer des Kreuzes zu lieben. Die Kreuzigung, die aufgrund der Liebe angenommen wird, ist für den Heiligen Pio die Befolgung des Gebotes, das jedem Menschen auferlegt, Gott mit seinem ganzen Herzen, mit seiner ganzen Seele und mit all seinen Gedanken zu lieben. Der Schmerz, der aufgrund der Liebe geopfert wird, will lediglich beweisen, dass nur Gott über das eigene Leben geliebt werden kann und soll. Das Feuer, das in seiner Seele brannte “ohne zu verzehren” und ohne zu schmerzen, steigerte in seinem Geiste das Verlangen, Gott immer mehr zu lieben, d.h. immer mehr zu leiden. Gott allein kann von einem Menschen diese radikale und totale Liebe verlangen. Die grenzenlose und vorbehaltlose Liebe vereinigte ihn tief mit Jesus auf dem Kreuz. Nur wenn wir auf das Mysterium der göttlichen Liebe Jesu schauen, der auf dem Kreuz stirbt, können wir den Heiligen Pio verstehen, als er sagte: “Ich leide nur, wenn ich nicht leide“. Nicht mit Jesus zu leiden, bedeutete für ihn, dass er Jesus nur wenig liebte, so bedeutete für ihn nur das Fehlen der Liebe ein nicht auszuhaltender Schmerz. Er wollte „ohne Tröstung“ leiden, denn nur so konnte er die Fülle der göttlichen Liebe erhalten, die sein Leben aushalten konnte. Pater Pio liebte Gott, weil Er gut ist. Die Erfahrung der Liebe, die er im Leiden machte, war die Erfahrung der Güte und unendlichen Sanftheit Jesu. Jesus hat ihn persönlich gerufen, ihm nachzufolgen. Dieser Ruf ist das Zentrum seiner Existenz. Er hat ihn gerufen, damit er sein Cyrenäer werde. Der Heilige Pio hat sein ganzes Leben den Sündern geweiht, er nannte uns ‚Brüder im Exil’. Er hat sein ganzes Leben hingegeben, um Gott einen Weg zu öffnen, der Ihn zu uns führt und uns das ewige Leben schenkt. All die Armen an Leib oder im Geiste, die sich entweder direkt oder im Gebet an ihn gewendet haben, haben einen Platz in seinem Herzen gefunden. Er nahm auch unsere finanziellen und gesundheitlichen Probleme auf sich: „Ich bin hier“. Ich hatte das Gefühl in ihm Philippus aus Betsaida zu sehen, der, nachdem er die Einladung Gott zu folgen angenommen hatte, den Drang spürte, den anderen seinen Glauben an den Messias mitzuteilen. (Joh 1, 43 ff.) Als der Heilige Pio noch Francesco war, sah er im Glauben, wie Jesus Seinen Blick auf ihn hielt, so wie er es mit Simon am Ufer des Sees in Galiläa getan hatte. (Joh 1, 42). Auch Francesco spürte diesen Blick, der in sein Herz drang. Es war ein süßer und strenger Blick, der ihn aufforderte, das Kreuz auf sich zu nehmen. Auch er wollte wie Petrus, diese Sendung, die ihm Gott anvertraute, erwägen und allmählich reifen lassen. Nach einer langen und schmerzvollen Krise schrieb er seinem geistlichen Vater, dass er seine Bleibe auf den Kalvarienberg stellen wolle: „Meine Sendung ist nur Jesus und mir bekannt“. Über das Geheimnis des Heiligen Pio wissen wir nur, dass er sich selbst vollkommen dem Kreuz für die Erbauung des Reiches Gottes in der Welt geschenkt hat. Jesus hat sein Versprechen an den Apostel Petrus auch beim Heiligen Pio eingehalten: „Jeder, der um des Reiches Gottes willen Haus oder Frau, Brüder, Eltern oder Kinder verlassen hat, wird dafür schon in dieser Zeit das Vielfache erhalten und in der kommenden Welt das ewige Leben.“ (Lk 18, 29- 30). Als ihm Jesus den Kalvarienberg zeigte, aus welchem er ihn rief, wurde sich Pater Pio der Größe und der Schwierigkeit seiner Sendung bewusst. Der evangelische Ruf nach heroischen Tugenden, wie jene der evangelischen Räte der Armut, Keuschheit und der Verleugnung seiner selbst, um Jesus nachzufolgen und der Ruf sich selbst an das Martyrium des Kreuzes zu schenken, haben im Heiligen Pio die vollkommene Bereitschaft gefunden, ein Gott gefälliges Opfer im wahren Geiste des Evangeliums zu werden. Die Berufung des Heiligen Pio ist eine besondere Berufung, die auf die Wahl Jesu Christi zurückgeht: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt.“ (Joh 15, 16). Wenn Jesus ruft, bezieht er sich immer ganz klar auf die freie Großherzigkeit des Menschen. Wenn der Mensch Ihm nicht nachfolgen will, verurteilt ihn Jesus nicht. Die Berufung zum Glauben und zur christlichen Liebe ist universal und verpflichtet alle. Alle Getauften sind zum Glauben an das Wort Gottes gerufen. Gott ruft sie, Ihn über alles zu lieben und dem Nächsten zu dienen, indem er sein Leben gibt, so wie es Jesus getan hat. „Wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht“ (1 Joh 4, 20). Jesus hat dem Heiligen Pio nicht verheimlicht, dass seine Nachfolge das höchste Opfer des Lebens verlangte. Er hat von ihm das verlangt, was er in der gesamten Geschichte der Kirche von seinen Jüngern verlangt hat: die Verleugnung seiner selbst und die Annahme des Kreuzes (Mt 16, 24-25). Gleichzeitig verkündigt Jesus die Seligkeit jener, die für die Sache des Menschensohnes leiden und sterben: „Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.“ (Mt 5, 12). Die Freude im Leiden des Heiligen Pio entspricht der Verwirklichung des Versprechens Jesu. Der Heilige Pio hat sich in seiner Demut jedoch nie groß gesehen im Reich Gottes. Er war davon überzeugt, den letzten Platz zu verdienen und betrachtete diesen in seinem Herzen mit großer Freude: So sagte er: „Der letzte Platz im Paradies ist ein wunderbarer Platz“. Don Vincenzo Carone (Koord. Servi della Sofferenza)
Una fede che supera le forze umane
San Pio era cosciente della fede che aveva in Gesù. “avvenga quello che Iddio ha stabilito di me, ma io in ogni modo spererò sempre in lui e la mia voce sempre più forte a lui si innalzerà”. La sua preghiera era questa: anche se tu mi uccidi, io spererò sempre in te. La fede che Gesù gli chiede supera tutte le forze della natura umana. Tutta la sua vita fu una prova grande della fede: “mi sento venir meno tutte le forze, mi sembra di rimanere soffocato dalle acque della tribolazione. Sono sul punto di essere schiacciato (dai demoni), ridotto a nulla. Il vinto mi sembra che debba essere proprio io. satana è per me come un nemico potente. Mi assale, mi circonda, mi tormenta da ogni parte. Le sue arti maligne mi incutono spavento. Solo per Gesù io spero la grazia di ottenere sempre la vittoria, mai la disfatta”. La sua fede si riferisce esclusivamente a Gesù, per cui essa si trova al di sopra dei sensi e delle esperienze umane. Mediante la fede San Pio ha compreso il valore salvifico della sofferenza umana ed ha individuato il suo posto nella missione universale della Chiesa. “Ci sono certi momenti che vengo assalito da violente tentazioni contro la fede… la tentazione che si aggira nella mente presenta il peccato come una cosa non solo indifferente, ma dilettevole. Di qui nascono ancora tutti quei pensieri di sconforto, di diffidenza, di disperazione e persino pensieri di bestemmie. Io mi spavento di fronte a tanta lotta, tremo e mi faccio sempre violenza. E sono certo che, per grazia di Dio, non ci cado”. Gesù ha guidato la fede di San Pio verso quelle cose “che occhio non vide, né orecchio udì, né mai entrarono nel cuore di un uomo, quelle cose che Dio ha preparato per coloro che lo amano” (1 Cor 2, 9). Possiamo immaginare che San Pio raramente ha goduto delle realtà misteriose e invisibili, che la Chiesa chiama fenomeni mistici, perché egli contemplava le realtà soprannaturali lottando contro le tentazioni violente sulla fede e rimanendo ogni giorno in mezzo alle tribolazioni del Calvario. L’amore di Dio che gli bruciava nell’anima come un fuoco spirituale rafforzava soltanto quel “io sono certo di non cadere”, ma non gli dava la contemplazione gioiosa ed estatica di quelle realtà misteriose e invisibili. Il motivo non è difficile da comprendere: insieme alla fede Gesù gli chiede di amarlo mediante il sacrificio della crocifissione. La crocifissione accettata per amore costituisce per San Pio l’osservanza del comandamento che impone ad ogni uomo di amare Dio con tutto il cuore, con tutta l’anima e con tutta la mente. Il dolore offerto per amore vuole dimostrare che soltanto Dio può e deve essere amato al di sopra della propria vita. Il fuoco che gli bruciava l’anima “senza consumare” e senza far male produceva nel suo spirito l’esigenza di amare Dio sempre di più, cioè di soffrire sempre di più. Soltanto Dio può esigere da un uomo questo amore radicale e totale. L’amore senza limitazioni e senza riserve lo univa saldamente con Gesù sulla croce. Soltanto se teniamo presente il mistero dell’amore divino di Gesù che muore in croce possiamo capire San Pio quando diceva: io soffro soltanto quando non soffro. Non soffrire con Gesù significava per lui amarlo poco, per cui soltanto la mancanza dell’amore costituiva per lui un dolore insopportabile. Desiderava soffrire “senza conforto”, perché soltanto allora riceveva la pienezza dell’amore divino che la sua vita poteva sopportare. P. Pio amava Dio perché egli è buono. L’esperienza dell’amore che riceveva nel dolore era l’esperienza della bontà e della dolcezza infinita di Gesù. Personalmente Gesù lo ha chiamato a seguirlo. Questa chiamata si trova al centro della sua esistenza. Lo ha chiamato perchè diventasse il suo Cireneo. San Pio ha consacrato tutta la sua vita ai peccatori, ci chiamava fratelli di esilio. Ha dato tutto il suo sangue per aprire a Dio una strada che lo porta fino a noi e donarci la vita eterna. Tutti i poveri nel corpo e nello spirito che si sono rivolti a lui direttamente o mediante la preghiera, hanno trovato posto nel suo cuore. Si faceva carico anche dei nostri problemi finanziari e di salute: “sono qua io”. Mi sembrava di vedere in lui Filippo di Betsaida, il quale, dopo aver accolto l’invito di seguire il Signore, sentiva il bisogno di comunicare agli altri la sua fede nel Messia. (Gv 1, 43 ss) Quando San Pio era ancora Fracesco, vide nella fede Gesù che fissava il suo sguardo su di lui, come fece con Simone sulla riva del lago di Galilea (Gv 1, 42). Anche Francesco sentì quelli sguardo penetrargli nel cuore. Era uno sguardo dolce e severo che gli chiedeva di prendere la croce. Anch’egli, come Pietro, ha voluto valutare e maturare gradualmente la missione che Dio gli affidava. Al termine di una crisi lunga e dolorosa scrisse al padre Spirituale che egli intendeva stabilire la sua dimora sul Calvario: “la mia missione è soltanto nota a Gesù e a me”. Del mistero di San Pio noi sappiamo soltanto che egli ha donato completamente se stesso alla croce per la edificazione del regno di Cristo nel mondo. Anche con San Pio Gesù ha mantenuto la promessa che fece a Pietro: chi lascia casa, moglie, fratelli, sorelle, genitori e figli per il regno di Dio, riceverà molto di più nel tempo presente, insieme alle persecuzioni, e la vita eterna nel tempo che verrà. (Lc 18, 29- 30). Quando Gesù gli fece vedere il Calvario dal quale lo chiamava, frà Pio si rese conto della grandezza e della arduità della sua missione. La richiesta evangelica di virtù eroiche, come quelle dei consigli evangelici di povertà, castità e rinnegamento di sé per seguire Gesù, e la richiesta della oblazione di sé al martirio della croce, ha trovato in San Pio piena disponibilità a diventare un’offerta gradita a Dio nello spirito vero del Vangelo. Quella di San Pio fu una vocazione particolare, dipendente da una scelta di Cristo: non voi avete scelto me, ma io ho scelto voi e vi ho costituiti perché andiate e portiate frutto, e il vostro frutto rimanga (Gv 15, 16). Quando Gesù chiama, fa chiaro riferimento sempre alla libera generosità dell’uomo. Se l’uomo non accetta di seguirlo, Gesù non lo condanna. La vocazione alla fede e all’amore cristiano è universale e obbliga tutti. Tutti i battezzati sono chiamati alla fede nella parola di Dio. Dio li chiama ad amare lui sopra ogni cosa e a servire il prossimo dando la vita come ha fatto Gesù. “chi non ama il proprio fratello che vede non può amare Dio che non vede (1Gv 4, 20)., Gesù non ha nascosto a San Pio che la sua sequela esigeva il sacrificio supremo della vita. A lui ha chiesto quello che in tutta la storia della Chiesa egli chiede ai suoi discepoli: il rinnegamento di sé e l’accoglienza della croce (Mt 16, 24-25). Nello stesso tempo Gesù proclama la beatitudine di coloro che soffrono e muoiono per la causa del Figlio dell’uomo: rallegratevi ed esultate perché grande è la vostra ricompensa in cielo (Mt 5, 12). La gioia nella sofferenza di San Pio corrisponde alla realizzazione della promessa di Gesù. Tuttavia nella sua umiltà egli non si vedeva mai grande nel regno dei Cieli. Era convinto di meritare l’ultimo posto e lo contemplava con gioia nel suo cuore: “l’ultimo posto in Paradiso è un posto meraviglioso”, diceva.
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